Die Produktion von
First Defense Pepperspray

Die Herstellung unserer Produkte unterliegt höchsten Anforderungen und Standards. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie als unser Kunde einen kleinen Einblick in unseren Produktionsablauf bekommen.

Alles beginnt mit der Anlieferung der benötigten Ausgangsstoffe an dem Wareneingang, von diesem Moment an befinden sich die Rohstoffe und die daraus entstehenden Folgeprodukte unter ständiger Qualitätskontrolle. Nach der Warenannahme in der Produktionsstätte erfolgt zunächst eine Quarantänelagerung. Ein Musterzug der Rohstoffe welcher auch den Wirkstoff Oleoresin Capsicum (OC) enthält wird nach der Annahme umgehend von dem Werkseigenen Labor in einem standardisierten Testverfahren auf Qualität geprüft. Die angelieferten Leerdosen werden ebenfalls stichprobenartig Kontrolliert (Gut-Kontrolle). Um sicherzustellen dass alles den erforderlichen Vorgaben entspricht werden die entnommenen Dosen zersägt, somit ihre Wandstärke kontrolliert und anhand der Metallspäne die Zusammensetzung überprüft.

Sofern keine Beanstandung der Rohmaterialien sowie der Dosen durch das Labor festgestellt wird, werden diese zur weiteren Einlagerung und Verarbeitung freigegeben. Nun erst beginnt der eigentliche Produktionsprozess welcher mit der Befüllung jeder einzelnen Dose mit OC-Lösung beginnt. Unmittelbar danach wird der Ventildeckel samt Ventil aufgesetzt und mit der Dose vercrimpt. Das heißt, dass zwischen Beiden, Dose sowie Ventilteller, hiernach eine homogene Verbindung besteht. Nun wird das Treibmittel über das Ventil durch Druck in die Dose gepresst und diese wird sobald die erforderliche Menge an Treibmittel eingebracht wurde im Vercrimpungsbereich auf Dichtigkeit hin überprüft. Danach erfolgt die genaue Gewichtskontrolle durch Wägung mit einer speziellen elektronischen Waage.

Hierdurch wird geprüft ob jede Dose das gewünschte Füllgewicht hat plus minus einer geringen Toleranz, fehlerhafte Dosen werden aussortiert. Erst jetzt wird der produzierten Charge eine Nummer (Chargen- oder Losnummer) zugewiesen anhand welcher wir Qualitätsdefizite, falls solche bei einem Spray auftreten sollten, exakt einer Produktion zuordnen können. Wir sind somit sofort in der Lage zu überprüfen ob nur ein Spray oder eventuell mehrere von diesem Defizit betroffen sind. Die einwandfrei abgefüllten Dosen mit Pfefferspray (noch ohne Sprühkopf) werden nun in Gitterboxen gestellt und diese wiederrum kommen für drei Wochen in unser Quarantänelager. Nach Ablauf dieser Frist kommt es zu einer Nachkontrolle des Innendrucks der Dosen, dieser Druck muss in einem bestimmten Werte-Bereich liegen. Dosen welche diese Anforderung nicht erfüllen werden aussortiert, für die einwandfreien Dosen erfolgen Etikettierung und das Aufsetzen des Sprühkopfes.

Nach dieser Konfektionierung geht die Charge erneut für eine Woche in Quarantäne. Danach wird die Charge von dem Labor abermals in Augenschein genommen und bekommt falls keinerlei Abweichungen von den Vorgaben mehr festzustellen sind die Freigabe zur Auslieferung erteilt. Der Herstellungsprozess unserer Abwehrsprays unterliegt höchsten Ansprüchen und diese sind nach EN ISO 13485 : 2003 + AC : 2009, ISO 9001 : 2008, ISO 14001 : 2004 zertifiziert. Die Erfahrung aus der jahrelangen Herstellung von Abwehrspray lässt uns fortlaufend nach Verbesserungen und Innovationen suchen. Somit sind wir ständig bemüht ein Optimum an Qualität zu erreichen um Ihnen das bestmögliche Produkt anbieten zu können.

Des Weiteren möchten wir noch betonen, dass wir als Treibmittel ausschließlich die nicht brennbaren Gase Stickstoff (Nitrogenium) sowie R134a (Tetrafluorethan mit einem Ozonabbaupotenzial von 0) verwenden und nicht das häufig verwendete Gasgemisch Propan/Butan. Dieses Gasgemisch ist hochentzündlich, dadurch kann es zur Bildung explosionsfähiger Dämpfe kommen und stellt somit ein enormes Gefahrenpotenzial dar. Deshalb ist dieses Gasgemisch für uns denkbar ungeeignet zur Herstellung von Abwehrsprays. Aus diesem Grund müssen unserer Sprays, bis auf unser MK-9 und die Foam-Serie (beide verwenden R134a als Treibmittel), auch in mehrmalige Quarantäne. Denn Stickstoff ist sehr viel schwieriger zu handhaben als gewöhnliche "brennbare" Treibmittel und bedarf einer enormen Sorgfalt damit das Endprodukt einwandfrei und zuverlässig funktioniert.

Quarantänelagerung

Qualitätskontrolle


Befüllung der Dosen